Faszination Seefahrt in Miniatur

Ausstellung im Kleinen Schloß in Türkheim / Schwaben

vom 4.3. - 19.3.2006

1.300 Besucher und mehr als 1.100 Euro Erlös für die DGzRS
Der Markt Türkheim liegt an der A96 verkehrsgünstig im Unterallgäu.
Im kleinen Schloß war genau das richtige Ambiente für die Seefahrt.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch den Türkheimer Bürgermeister Silverius Bihler. Aber auch Kurt Rossmanith, MdB, und Landrat Dr. Haisch waren vor Ort und gaben das Startsignal für diese gelungene Ausstellung.

Neben dem Bayerischen Fernsehen war auch die lokale Presse mehrfach in der Ausstellung, um darüber zu berichten. Neben Gemälden und Modellen gab es auch Informatives rund um die Seefahrt, Häfen und die Seemannschaft.
Das erste Wochenende war etwas ruhiger durch den massiven Schneefall.
Andreas Vohberger
Einsatz für die DGzRS
Ein Muß bei jeder Ausstellung über die Seefahrt. Der Stand der DGzRS. Die rein durch Spenden finanzierte Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger stellt sich mit Informationsmaterial vor und präsentierte Filme, in denen die Naturgewalten der See deutlich wurden.

Schon Gorch Fock bemerkte damals: "Seefahrt ist Not!"
Ein Raum war komplett mit Modellen und Dioramen im Maßstab 1:1250 bestückt. Hier hatte man den besten Überblick über die Vielfalt der Marinefahrzeuge. Interessierte Besucher wurden durch fachkundige Mitglieder des Sammlerkreises München (wie im 2.Bild von links durch Wilhelm Kreis(rechts) in das Thema eingeführt. Keine Frage blieb unbeantwortet. Wie in dem mittleren Beispiel waren hier z.B. die Unterschiede zwischen dem TV-Traumschiff (li) und der Queen Mary 2 direkt ersichtlich.

Aber auch unter den fachlich versierten Besuchern gab es so manche umfassende Diskussion über Details und Besonderheiten von einzelnen Modellen.
Der Marinemaler, Miniaturmodellbauer und Kurator der Ausstellung, Roland Klinger, mit einem Schlepper 1:1250
Er zeigte sein Talent beim Bau seiner Kranmodelle und Werften im Maßstab 1:1250.

Besonders zu beachten ist auch die Nudelwerft links. Wer in diesem Maßstab baut, wie hier die Stülckenwerft, muß sehr kreativ sein. Und sei es in der Verwendung von Buchstaben-Nudeln.
Die Freunde des Historischen Schiffsbaus vom Bodensee zeigten die Entstehung von manchem Zubehör für ihre Modelle.

Von der Reeperbahn zur Erzeugung von Gut über das Bleigießen bis zum Aufbau eines Schiffsrumpfes. Alles war zu sehen und wurde fachkundig kommentiert.
Peter Hoppe (links, Historika Schiffsmodellbau) mit Wilhelm Kreis vom Sammler-kreis München
Die Schatzkammer vom Bodensee war sicher der Publikumsmagnet der Ausstellung. Unbezahlbare Einzelstücke, teilweise in mehrjähriger Handarbeit erstellt, machten so manchen Besucher sprachlos.

Vom Ruderboot über Prunkgaleeren bis zu Fregatten wurden die Boote und Schiffe präsentiert.

Bis ins Detail perfekt. Jedes Stück ein echtes Kunstwerk und mit vielen Überraschungen.
Gerhard Hümmler
Knoten, Musik und Modelle
Die Besucher wurde auf so manche Feinheit hingewiesen. Durch Schnittmodelle wurde auch der historischen Technik Rechenschaft getragen.

Alois Schwarz
Mr. Drechsel
Franz Greiner vom Bodensee
Buddelschiffe extrem und Modellbau
Besonders das kleinste Schiff der 484 Exponate, das Buddelschiff in der Fahrrad-Glühlampe, hat so manchen fasziniert. Für die Änhänger der maritimen Geschichten wurde durch Fregatten- kapitän a.D. Odinius so manches Seemannsgarn gesponnen.

Ob die "Landratten" immer entscheiden konnten, ob wahr oder falsch?
Es wurde aber auch gezeigt, daß man mit Bastelbögen wunderbare Modelle bauen kann.

Vom Flugzeugträger bis zum Handelsschiff. Feinarbeit überall.
Herr Müller und die Papierschiffe